Als Kind war die Playmobil-Baustelle meine absolute Lieblingsspielwelt. Wir haben viel Zeit damit verbracht, besonders draußen. Playmobil ist sehr robust, und die Fahrzeuge haben lange gehalten. Allerdings waren der Verschleiß durch den Sand und die Kratzer im Kunststoff irgendwann so groß, dass wir sie nicht mehr drinnen verwenden konnten. Unsere Mutter hat die Sachen schließlich entsorgt.
Auch mein Sohn begeistert sich für alles, was mit Baustellen zu tun hat. Wenn wir draußen unterwegs sind, müssen wir immer anhalten, sobald wir einen Bagger, Kran oder Müllwagen sehen. Deshalb habe ich für uns wieder ein paar Playmobil-Baustellen-Sets gekauft.
Wahrscheinlich habe ich sogar mehr Sets gekauft, als er sich in seinem Alter gewünscht hätte. Aber er scheint sich an der großen Auswahl nicht zu stören und hat viel Spaß damit.

Gemeinsam spielen: unsere Playmobil-Baustelle im Keller
Über die Weihnachtszeit haben wir uns intensiv mit der Playmobil-Baustelle beschäftigt. Das Wetter war kalt und regnerisch, also haben wir es uns im Keller gemütlich gemacht und alles herausgeholt, was wir zur Baustellenwelt finden konnten.
Da unser Sohn gerne im Sandkasten spielt, haben wir auch Sand mit in den Keller gebracht. Damit konnten die Bagger und Radlader tatsächlich etwas bewegen, und die Muldenkipper bekamen richtige Ladung.

Während die Kinder mit den Baustellen-Sets beschäftigt waren, nutzten Opa und Papa die Zeit und drehten einen kleinen Playmobil-Film mit den Teilen, die gerade nicht zum Spielen gebraucht wurden.
Unser Film: Auf der Playmobil-Baustelle
In diesem Video zeigen wir unseren Playmobil-Fuhrpark zum Thema Baustelle. Dabei haben wir uns auch zum ersten Mal mit Stop-Motion beschäftigt.
Der Film ist kein reiner Stop-Motion-Film, und die Szenen werden wohl keine Preise gewinnen. Mit dem Ergebnis unseres ersten Versuchs sind wir trotzdem zufrieden. Vor allem hat uns das gemeinsame Aufbauen und Filmen viel Spaß gemacht.
Das Sandwerk: Anlieferung mit der Playmobil-Eisenbahn
Die Möglichkeiten in dieser Spielwelt sind sehr umfangreich. In der ersten Szene stellen wir ein Sandwerk dar. Hier verbinden wir die Baustellenfahrzeuge mit unserer Playmobil-Eisenbahn.
Die Kipploren 4116 bringen den Sand zum Abladeplatz. Mit den Grundelementen der Güterabfertigung haben wir eine erhöhte Rampe gebaut, von der die Loren ihre Ladung abkippen können.

Nach dem Entladen übernimmt der Radlader. Er nimmt den Sand mit seiner Schaufel auf und verlädt ihn auf einen Muldenkipper. Dieser bringt die Ladung anschließend zur Baustelle.


15 Kilogramm Sand für unser Baustellen-Diorama
Bevor die eigentlichen Bauarbeiten beginnen können, muss der Untergrund vorbereitet und geebnet werden. Den von den Muldenkippern angefahrenen Sand verteilt der Radlader.
Für die Gestaltung unseres Baustellen-Dioramas haben wir insgesamt 15 Kilogramm Sand verwendet. So gab es für die Fahrzeuge einiges zu transportieren und zu verteilen.

Figuren aufstellen und Szenen gestalten
Die Gestaltung der Baustelle sowie das Aufstellen und Bewegen der Figuren machen viel Spaß. Gerade bei Stop-Motion-Szenen braucht man allerdings eine ruhige Hand und etwas Geduld.
Die Figuren werden zwischen den einzelnen Fotos immer nur ein kleines Stück bewegt. Nach dem Zusammenfügen der Bilder entstehen daraus Bewegungen. Perfekt ist das bei unserem ersten Versuch noch nicht, aber wir haben dabei einiges ausprobiert.

Das Fundament für die neue Güterabfertigung
Die Klickys arbeiten am Fundament für die neue Güterabfertigung. Die Steine wurden zuvor mit einem Sattelschlepper angeliefert.
Das KompaktSet Baustelle 4138 und das SuperSet Baustelle 6144 enthalten Bausteine, die sich aufeinanderstecken lassen. Mit ausreichend Steinen kann man damit größere Mauern und eigene Bauwerke gestalten.

Zusätzliche Einzelteile lassen sich je nach Verfügbarkeit über den Ersatzteilservice bestellen. Wie ich dabei vorgehe, beschreibe ich in meinem Beitrag über Playmobil-Ersatzteile und Zubehör.
Ein selbst zusammengestellter Bauarbeiter
Dieser Bauarbeiter prüft mit der Wasserwaage, ob die Mauer auch gerade zusammengesteckt wurde. Die Figur habe ich selbst aus verschiedenen Teilen zusammengestellt.

Solche kleinen Veränderungen machen mir Spaß und bringen Abwechslung in die Szenen. Mehr dazu findest du in meinem Beitrag über das Zerlegen und Umgestalten von Playmobil-Figuren.
Nachschub an Baumaterial
Opa bereitet derweil die nächste Lieferung vor. Auf der Baustelle werden weitere Steine benötigt. Außerdem müssen noch die Rohre für den Anschluss an die Kanalisation geliefert werden.

Der Playmobil-Raupenbagger 5282 im Einsatz
Der Playmobil-Raupenbagger 5282 hebt den Betonmischer von der Ladefläche des Baustellen-LKW 6861. Das Schöne an den Baustellenfahrzeugen ist, dass man wirklich gut mit ihnen spielen kann.

Die Bewegungen des Baggers sind dem großen Vorbild nachempfunden. Mit dem zusätzlich montierten Griff lässt sich der Baggerarm gut bewegen. Dadurch können wir nicht nur im Sand graben, sondern auch solche kleinen Abladeszenen darstellen.
Schwerlast-Mobilkran 4036 beim Aufbau der Güterabfertigung
Der Playmobil-Schwerlast-Mobilkran 4036 aus der MAXX-7-Reihe unterstützt uns beim Aufbau der selbst gebauten Güterabfertigung.
Der Kran hebt die schweren Gebäudeteile vom Schwertransporter. Mit seinem drehbaren Teleskopausleger und der Seilwinde lässt er sich für verschiedene Aufgaben einsetzen. Für solche Szenen ist er auf unserer Baustelle kaum wegzudenken.

Die Güterabfertigung steht
Das Aufbauen und Filmen dauert immer länger, als man erwartet. Daher haben wir nicht alle Szenen so umsetzen können, wie wir es ursprünglich geplant hatten.
Am Ende der gezeigten Bauarbeiten steht das Gebäude aber an seinem Platz. Die ersten Baustellenfahrzeuge und Geräte können bereits wieder abtransportiert werden.


Der Anschluss an die Schienen und die Gestaltung der Ladezone gehören zu den nächsten Aufgaben in dieser Szene. Die Güterabfertigung selbst stelle ich dir in meinem Beitrag zum Eigenbau aus Playmobil-Teilen genauer vor.
Ich hoffe, dass euch die Bilder und der Film gefallen. Wir freuen uns über Feedback – auch Anregungen und Ideen sind willkommen!
