Seit einiger Zeit baue ich in unserem Keller an meinem PLAYMOBIL-Containerhafen. Das Diorama umfasst ein Containerterminal, eine Güterabfertigung mit Portalkran und eine kleine Anlegestelle für Fischerboote.
Ideen hatte ich genug, der verfügbare Platz hat allerdings Grenzen. Ich musste deshalb mehrfach umbauen, damit ich die wichtigsten Bereiche unterbringen kann, ohne dass der Hafen zu überladen wirkt.
Zwei Gleise führen direkt an der Güterabfertigung vorbei. Sie ergänzen den Hafen um die Möglichkeit, Ladung zwischen Schiff, LKW und Güterwagen umzuschlagen.
So ist mein PLAYMOBIL-Containerhafen aufgebaut
Die größte Herausforderung war für mich die Aufteilung der Fläche. Container, Kräne und Gebäude brauchen ihren Platz. Gleichzeitig sollten zwischen den einzelnen Bereichen noch ausreichend freie Flächen für LKW und Stapler bleiben.
Auf den Bildern sieht man den aktuellen Stand: Die Hafenkräne stehen an der Wasserseite, die Container sind an mehreren Stellen gestapelt. Dazwischen befinden sich die Fahrzeuge für den Weitertransport. Auf der anderen Seite schließen die Gleise und die lange Güterabfertigung an.
Einige weitere Ideen habe ich dafür erst einmal zur Seite gelegt. Mir gefällt die Anlage so besser, weil die einzelnen Bereiche erkennbar bleiben und die Fahrzeuge zwischen den Containerstapeln noch Platz haben.
Der Unterbau für die Hafenkante
Als Grundlage habe ich mehrere Grundplatten verwendet. Da es ein Hafen werden sollte, musste ich die Fläche etwas erhöhen. Schließlich sollten die Schiffe an der Kaimauer liegen können, ohne dass sie auf derselben Höhe wie die Fahrzeuge stehen.
Für diese Erhöhung habe ich Teile vom PLAYMOBIL-Bahnhof verwendet. So ergibt sich der Höhenunterschied zwischen Wasser und Hafenfläche. Auf der Wasserseite liegen die Schiffe unterhalb der Kräne, während oben die Container umgeladen werden können.
Vier umgebaute Hafenkräne aus originalen PLAYMOBIL-Teilen
Für mein Containerterminal habe ich vier Hafenkräne aus originalen PLAYMOBIL-Teilen umgebaut. Als Grundlage dienen die Kräne aus den Sets 9540 und 70770, deren Teile ich für meine eigenen Varianten kombiniert habe.

Die vier Custom-Kräne stehen nebeneinander an der Hafenkante. Mit ihren gelben und grauen Auslegern, Leitern und Laufstegen prägen sie diesen Teil der Anlage. Darunter liegen die Schiffe, während auf der Terminalfläche LKW für den Weitertransport bereitstehen.

Zusammen mit den vielen Containern entsteht hier der Eindruck eines größeren Containerterminals.
Die Container kamen nach und nach zusammen
Bis ich die vielen Container zusammenhatte, hat es eine Weile gedauert. Gerade für ein Containerterminal braucht man doch einige davon, damit die Fläche entsprechend wirkt.

Inzwischen stehen im Hafen Container in verschiedenen Farben und Größen. Dazu kommen Tankcontainer und offene Transportgestelle mit Motoren als Ladung. Ein Teil ist entlang der hinteren Kante gestapelt, weitere Container stehen in Gruppen auf der Terminalfläche.

Zwischen den Containerstapeln ist der große PLAYMOBIL-Containerstapler aus dem Set 5256 im Einsatz. Mit seinem langen Greifarm hebt er die Container von oben an, stapelt sie aufeinander oder holt sie für den Weitertransport wieder herunter. Auf dem Bild greift er gerade einen der dunkelroten Container. So lassen sich die Stellflächen im Terminal immer wieder neu ordnen und passende Verladungen mit den LKW darstellen.
Gasflaschen im offenen Transportgestell
Neben dem großen Containerstapler ist auch ein Gabelstapler für kleinere Ladungen im Einsatz. Hier transportiert er ein offenes Transportgestell mit Gasflaschen.

Damit die Flaschen darin Halt finden, haben wir eine passende Halterung aus Balsaholz gebaut. Die schmalen Holzleisten halten die Flaschen in Position, während die Ladung durch die offenen Seiten gut sichtbar bleibt.

Solche kleinen Eigenbauten machen für mich den Reiz des Dioramas aus. Mit wenigen zusätzlichen Materialien entsteht eine neue Ladung, die gut zum Hafenbetrieb passt.
Einfahrt und Anmeldung selbst gebaut
Den Einfahrtbereich mit der Anmeldung habe ich selbst zusammengestellt. Dafür habe ich mehrere Cargohallen verwendet und zusätzliche Teile über den PLAYMOBIL-Ersatzteilservice bestellt.

Die Einfahrt besteht aus zwei nebeneinanderliegenden Durchfahrten mit grauen Trägern. Direkt daneben befindet sich das Gebäude für die Anmeldung. Mit den großen Fenstern lässt es sich gut in den Eingangsbereich integrieren. Die Ausfahrt führt direkt zur Hauptstraße, auf der gerade ein Playmobil Mini Cooper vorbeifährt.

Auch innen ist das Büro eingerichtet: mit Schreibtisch, Computer, Telefon, Akten und Ablagefächern. Solche Details gehören für mich dazu, auch wenn sie auf einer Gesamtaufnahme kaum zu sehen sind. Der Hafenbetrieb beginnt schließlich schon bei der Anmeldung.
Güterabfertigung aus mehreren Gebäuden und der Silver Ranch
Für die Güterabfertigung habe ich mehrere PLAYMOBIL-Güterabfertigungen mit Teilen der Silver Ranch kombiniert. Daraus ist ein langes Gebäude mit überdachter Ladefläche und einem zweigeschossigen Bereich mit Balkon und Außentreppe entstanden.
Die braunen Wände und grünen Fensterläden geben diesem Teil des Hafens ein anderes Aussehen als den grauen Kränen und dem modernen Eingangsbereich. Gerade diese Mischung gefällt mir an der Anlage. Man sieht, dass auch die unterschiedlichen Playmobil-Systeme miteinander kombinierbar sind.

Zwei Gleise führen direkt an der Güterabfertigung vorbei. Auf einem stehen Flachwagen bereit, am Ende überspannt der gelbe Portalkran den Gleisbereich. Paletten, Säcke und kleinere Ladegüter ergänzen die Szene an der Laderampe.
So hat neben dem Containerumschlag auch die Verladung anderer Güter ihren eigenen Platz im Diorama.
Eine kleine Anlegestelle für Fischerboote
Neben dem Containerterminal gibt es eine kleine Anlegestelle für zwei Fischerboote. Hier werden Fischkisten ausgeladen und für den Weitertransport bereitgestellt.

Mit den Kisten, einer Sackkarre und den Figuren am Kai lässt sich auf wenig Fläche eine eigene Hafenszene darstellen. Dieser Bereich ist deutlich kleiner als das Terminal, bringt aber noch ein anderes Thema in die Anlage.
An der Außenseite ergänzen Bäume, Büsche und weitere Pflanzen den Hafen. So bekommt die große befestigte Fläche auch einen grünen Rand.
Mein aktueller Stand des Hafen-Dioramas
Nach den verschiedenen Umbauten bin ich mit der jetzigen Aufteilung erst einmal zufrieden. Containerterminal, Güterabfertigung und Fischeranleger haben ihren Platz gefunden. Gleichzeitig bleiben zwischen den Gebäuden, Containern und Fahrzeugen noch freie Flächen.

Besonders gefällt mir, wie sich die unterschiedlichen PLAYMOBIL-Teile miteinander kombinieren lassen. Bahnhofsteile bilden den Unterbau, Cargohallen werden zur Hafeneinfahrt und Teile der Western Silver Ranch ergänzen die Güterabfertigung.
Weitere Ideen habe ich natürlich noch. Im Moment möchte ich mich aber auf die vorhandenen Bereiche konzentrieren und dort an den Details weiterbauen. Das Projekt ist noch nicht abgeschlossen.
